10. November 2017

'DREAM ON – Tödliche Träume' von Nikolas Stoltz

Eine virtuelle Traumwelt. Schreckliche Ängste. Und eine gnadenlose Jagd.

Träumen per Knopfdruck! Die US-Firma DREAM ON hat eine vernetzte, virtuelle Traumwelt entwickelt, die sich absolut lebensecht anfühlt. Doch über das Unternehmen legt sich ein dunkler Schatten. Die Träumenden werden von ihren schlimmsten Ängsten heimgesucht und grausam gefoltert.

Der Traumdesigner Nick Quentin vermutet ein Virus im System und folgt der Spur durch die künstliche Welt. Doch damit gerät er selbst ins Visier eines skrupellosen Gegners, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Eine gnadenlose Treibjagd zwischen Traum und Realität beginnt …

Gleich lesen: DREAM ON – Tödliche Träume (Thriller)

Leseprobe:
Es klopfte. Nick schreckte auf; er musste eingedöst sein. Durch die Milchglasscheibe der Zimmertür zeichnete sich der Umriss eines Mannes ab. Als Nick öffnete, stand Jack Cumberland vor ihm.
»Nick, mein Lieber. Schön, dass du hier bist!« Der alte Freund schüttelte ihm herzlich die Hand. Er hatte silbergraue Haare, zumindest an den Stellen, an denen die Zeit noch nicht für einen Kahlschlag verantwortlich war. Ansonsten meinte es das Alter gut mit Jack: Sein Gesicht hatte sich freundliche, leicht spitzbübische Züge bewahrt, lediglich an den Augen hatten sich ein paar Falten gebildet. Die blaue Krawatte passte hervorragend zu seinem maßgeschneiderten, hellgrauen Anzug.
»Wie war die Reise?«
»Es geht. Ist ziemlich abgelegen hier.« Nick verzog das Gesicht.
»Ja, irgendwas ist immer«, sagte Jack. »Aber du wirst sehen, dass es sich lohnt. Hattest du Probleme mit den Sicherheitsmaßnahmen?«
»Ja. Sie haben mir mein Handy weggenommen. Außerdem hat mir dieser Tyron Vale einen Chip unter die Haut gespritzt.«
»Ja, natürlich. Das machen sie bei jedem. Es dient letztlich unserer Sicherheit.«
»Glaubst du nicht, dass die Wachleute da etwas überzogen handeln? Warum fühlen sich denn alle so bedroht?«
»Du wirst bald verstehen, warum.« Jack musterte ihn und blieb an seinem Dreitagebart hängen. »Du hättest dich wenigstens rasieren können.«
»Ist das auch eine Sicherheitsmaßnahme?« Nick grinste.
»Natürlich nicht. Könnte aber deine Akzeptanz bei manchen Leuten steigern.« Jack warf Nick über seine Brille hinweg einen strengen Blick zu. »Ich denke, du hast ein paar Erklärungen verdient. Setz dich bitte!« Er zeigte mit der Hand auf den Schreibtischstuhl, während er selbst auf dem Bett Platz nahm.
»DREAM ON ENTERTAINMENT steht kurz vor der Markteinführung eines absolut außergewöhnlichen Produktes. Die Firma hat eine ausgereifte Technologie entwickelt, mit der Menschen wie auf Knopfdruck träumen können.« Er legte eine Pause ein, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. »Wir werden eine Revolution des Unterhaltungsmarktes erleben. Ein Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft. Das ist der Grund, warum alle nervös sind. Bei einem so großen Marktpotenzial sind Industriespionage und Sabotage allgegenwärtig.«
Nick blinzelte Jack an. »Was ist an Träumen so außergewöhnlich?«
»Es geht um Träume, die du wie einen Fernseher anschalten kannst. Die wie Spielfilme produziert werden, nur mit dem Unterschied, dass du die Hauptperson bist. Außerdem kannst du eine virtuelle Traumwelt durchlaufen, ähnlich einem Computerspiel. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass du dir des Träumens bewusst bist. Du beeinflusst aktiv das Geschehen. Damit wirst du nicht zum Beifahrer degradiert, wie in einem normalen Traum. Bei DREAM ON sitzt du auf dem Fahrersitz.«
Verblüfft riss Nick die Augen auf. »Wie funktioniert das?«

Im Kindle-Shop: DREAM ON – Tödliche Träume (Thriller)

Mehr über und von Nikolas Stoltz auf seiner Website.



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