11. Oktober 2017

'Dessous mit Sahne' von Lisa Torberg

Sam – die rothaarige, grünäugige Chocolatière und ihr „Sam’s Sweet & Spicy“ …

Patrick – Sam‘s „ER“, der die ersten Gewitterwolken am siebten Himmel aufziehen sieht …

„KM“ – Londons Dessous-Queen, die auf Sam und ihre Pralinen trifft …

Horace – Sam’s Freund, Yul-Brynner-Typ und Flair-Bartender, der sich Hals über Kopf verliebt …

UND die heißeste Lingerie-Week, die London je gesehen hat!

Fazit: Mit sexy Dessous, akrobatischem Flair und Schokolade in den siebenten Himmel.

DESSOUS MIT SAHNE ist das dritte Buch der Reihe "Sam's Sweet & Spicy".

Gleich lesen: Dessous mit Sahne (Sam's Sweet & Spicy 3)

Leseprobe:
»Ach Horace, ich bin so unglücklich!«, seufzte sie mit belegter Stimme.
»Nicht nur du«, erwiderte er mit einem zaghaften Lächeln.
»Du auch? Aber warum denn?« Erstaunen lag auf ihrem Gesicht.
»Wie kommst du darauf, dass ich von mir spreche?«
»Von wem denn ...« Sie schien zu begreifen. »... sonst?«, setzte sie leiser hinzu.
»Ihr seid zwei irische Dickschädel, Sam. Und wenn ich nicht euer Freund wäre, würde ich sie euch einschlagen!«
»Du hast mit ihm gesprochen?«, wisperte sie.
»So kann man das eigentlich nicht nennen. Ich bin gar nicht zu Wort gekommen!«
»Wann denn?«
»Gestern Abend. Ich hatte Weine und Spirituosen bei McDermotts bestellt und mit Isaac vereinbart, dass ich sie selbst von der Grocery McDermott abholen würde. Wir packten die letzten Kisten in den Lieferwagen, als plötzlich Patrick aus dem Lager kam und mich fragte, ob ich Zeit für ein Bier hätte. Aus dem einen wurden mehrere, mit denen wir im Waxy’s eine Riesenportion Sticky Ribs mit Ofenkartoffeln begossen, und am Ende des Abends musste ich ein Versprechen geben.«
»Ein Versprechen?«, hauchte Sam mit hoffnungsvollem Blick.
»Ja. Ich soll dir auf den Zahn fühlen.«
»Inwiefern?«
»Patrick will wissen, ob du immer noch böse auf ihn bist.«
»ICH auf IHN?« Ihre Stimme überschlug sich. »Ich dachte, er sei auf mich böse! Immerhin ist er einfach verschwunden und hat seinen Schlüsselbund auf den Boden geworfen!«
»Weil du dich im Badezimmer eingeschlossen hattest.«
»Aber erst, nachdem er mich am Arm festgehalten und angeschrien hatte!«
»Was ihm leidtut, auch wenn er verletzt ist.«
»Er? Ich habe ein riesiges Hämatom! Willst du sehen?« Sie krempelte den Ärmel des Shirts hoch, doch Horace legte seine Hand auf ihre und hielt sie fest.
»Du hast ihm vorgeworfen, dass er dich mit Almosen abspeist und seine Firma größer ist als deine. In seinen Ohren klang das so, als ob du ihm vorwerfen wolltest, kein einfacher Durchschnittsverdiener, sondern ein erfolgreicher Unternehmer zu sein.«
»Das ist Quatsch! Ich bin stolz auf ihn! Aber manchmal behandelt er mich so, als ob mein Beruf nur ein Hobby wäre, er hingegen ein gewichtiger Unternehmer.«
Horace schüttelte langsam den Kopf hin und her.
»Ich sage es ja! Irische Dickschädel! Ihr seid einander unheimlich ähnlich! Nicht nur, was eure Arbeit betrifft, sondern vor allem charakterlich. Was Engstirnigkeit miteinbezieht. Ihr seht den Wald vor lauter Bäumen nicht, vor allem in diesem Fall. Miteinander, liebe Samantha, habt ihr ein Potenzial, das ihr geschäftlich nutzen solltet. Anstatt euch gegenseitig beweisen zu wollen, wer von euch der oder die Bessere und Erfolgreichere ist. Und ganz ehrlich: Dass zu alledem auch noch eure ausufernde Liebe hinzukommt, ist fast zu viel des Guten!«
»Wie meinst du das?«, flüsterte sie.
»Ganz einfach! Ihr habt das Komplettpaket an Glück und tretet es mit Füßen, während andere nicht einmal ein Krümelchen davon abbekommen.«
Sam schluckte. Horace hatte recht mit allem, was er sagte, und er wirkte plötzlich todtraurig.
»Es tut mir leid«, sagte sie und strich ihm über die Wange.
»Wofür, Samantha? Für das kindische Getue zwischen Patrick und dir oder dafür, dass ihr mich in diese Sache hineingezogen habt?«
»Das sowieso. Und ich danke dir dafür - von Herzen! Aber vor allem bin ich traurig, dass du es bist.«
»Lass gut sein, Sam!«, winkte er ab. »Im Grunde genommen geht es mir doch blendend. Ich will nicht wissen, wie viele Menschen mein Leben sofort gegen ihres eintauschen würden. Aber beruflicher Erfolg ist eben nicht alles ...«
Wie gut sie ihn verstand! Immerhin war auch sie jahrelang allein gewesen so wie er. Denn die Liebe einer Großmutter war nicht mit der zwischen Mann und Frau gleichzusetzen. Und sie hatte sie beinahe weggeworfen! Mit einem Stoßseufzer zog sie Horace an sich und flüsterte ihm ins Ohr.
»Kannst du dich erinnern, was Granny Beth immer sagte? Zu jedem Topf passt ein Deckel ...«
Er nickte und hielt sie an den Schultern von sich.
»Aber sie sagte auch, dass es verlorene Liebesmüh wäre, ihn zu suchen, wenn er sich am anderen Ende der Welt befindet!«

Im Kindle-Shop: Dessous mit Sahne (Sam's Sweet & Spicy 3)

Mehr über und von Lisa Torberg auf ihrer Website.



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